• Im Dienste der Umwelt

  • Abgasmessung

  • Sichtkontrolle

  • Ihr Kaminfeger

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Kaminfeger/in EFZ

Voraussetzung:
Abgeschlossene Volksschule

Ausbildung / Dauer der Lehre:
3 Jahre

Praktische Ausbildung:
bei einem/einer Kaminfegermeister/in, ergänzt durch Einführungskurse.

Theoretische Ausbildung:
1 Tag pro Woche an der Berufsschule

Berufsschulfächer:
Berufskunde und Fachrechnen, Fachzeichnen, Physik/Chemie, Baustoffe, Brandschutz- und Umweltschutzvorschriften, Messtechnik, Sprache und Kommunikation, Gesellschaft (Recht, Polititk, Wirtschaft, Kultur), Turnen und Sport.

Berufsmatura:
Für sehr gute Schülerinnen und Schüler ist es möglich, die Berufsmaturitätsschule (in der Regel am Ort der Berufsschule) zu besuchen und die Berufsmatura zu erlangen. Dabei handelt es sich um einen zusätzlichen Schultag pro Woche. Die Berufsmaturität kann auch erst nach der Lehre erworben werden (Voll- und Teilzeitschulen). Die Berufsmaturität berechtigt zum prüfungsfreien Eintritt an eine Fachhochschule.

Abschluss:
Die bestandene Lehrabschlussprüfung gibt Anrecht auf das eidg. Fähigkeitszeugnis als „gelernte/r Kaminfeger/in".


Weiterbildung und Aufsteigsmöglichkeiten

Weiterbildung:
Kursangebote des Berufsverbandes.

Branchentechnische Weiterbildung:
Brandschutzfachmann/-fachfrau SKMV

Berufsprüfungen:
- Feuerungskontrolleur/in
- Feuerungsfachmann/-fachfrau

Höhere Fachprüfungen:
- Kaminfegermeister/in
- Dipl. Fachmann/Fachfrau für Wärme- und Feuerungstechnik
- Dipl. Energieberater/in

Höhere Fachschule für Technik:
- Techniker/in TS Heizungstechnik
- Techniker/in TS Klimatechnik

Fachhochschulen:
- Ingenieur/in in FH Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik
- Ingenieur/in in Haustechnik

Aufstiegsmöglichkeiten:
- Vorarbeiter/in
- Eigenes Geschäft (bedingt meist höhere Fachprüfung Kaminfegermeister/in)

Video "Berufsbild Kaminfeger"

 

 

Kaminfegergeschäft seit 1986

Nach bestandener Meisterprüfung zum eidg. dipl. Kaminfegermeister 1984, konnte ich im Oktober 1986 den Kaminfegerbetrieb von Oskar Romano in Zollikon übernehmen.

Am 1. Oktober 1986 wagte ich somit den Schritt in die Selbständigkeit, als Einzelfirma mit Sitz in Zollikon.
Von der Gemeinde Zollikon erhielt ich auf denselben Zeitpunkt die Kaminfegerkonzession für das Gemeindegebiet Zollikon.

Seit dem 1. März 2002 ist das Kaminfegewesens im Kanton Zürich liberalisiert. Für die Ausführung von Reinigungsarbeiten an Feuerungsanlagen ist seither eine Bewilligung der Kantonalen Feuerpolizei notwendig. Sie ist für das ganze Kantonsgebiet gültig und nicht wie bis anhin auf das Gebiet einer Gemeinde beschränkt. Voraussetzung für die Erteilung einer Bewilligung ist das Meisterdiplom des Schweizerischen Kaminfegermeisterverbandes.


Der Einsatz des ortsansässigen Kaminfegers bringt Ihnen mehrere Vorteile:

  • Wir sind ein kleines, flexibles Team, das Sie schon lange kennen.
  • Wir beschäftigen nur ausgebildetes Fachpersonal.
  • Alle unsere Mitarbeiter wohnen und engagieren sich in der Gemeinde (Ortsvereine, Feuerwehr).
  • Wir kennen Ihre Terminwünsche und sind mit der Technik Ihrer Feuerungsanlage bestens vertraut.
  • Für Notfallreinigungen oder bei Störungen sind wir 24 Stunden erreichbar.
  • Unsere Anfahrt ist kurz, die Reaktionszeit dementsprechend minimal.
  • Angemessene Preisstruktur.
  • Wir überwachen für Sie den Reinigungsturnus. Ist eine Reinigung fällig gemäss den kantonalen Bestimmungen, so melden wir uns unaufgefordert bei Ihnen.


Mein Team besteht aus zwei Mitarbeitern und einem Auszubildenden. Eine regelmässige Weiterbildung ist für uns selbstverständlich, ja sogar Pflicht. 
Unser Arbeitsgebiet ist Zollikon, Zollikerberg, Zumikon und vereinzelt auch in den angrenzenden Gemeinden inkl. Stadt Zürich. Sind Sie an unsren Dienstleistungen interessiert? Gerne offerieren wir Ihnen ein Angebot.

An dieser Stelle möchte ich mich bei unserer langjährigen und neuen Kundschaft für Ihre Treue und das entgegengebrachte Vertrauen herzlich bedanken.

Werner Oberholzer und Team.


 

Diese zusätzlichen Aufgaben kamen in den letzten Jahren hinzu.
- 1986 Übernahme der amtl. Feuerungskontrolle Gemeinde Zollikon (Modell 1).
- 2001 Übernahme der amtl. Feuerungskontrolle Gemeinde Zumikon (Modell 2).
- 2013 Übernahme der amtl. Feuerungskontrolle Gemeinde Maur (Modell 2).
- 2013 Teilübernahme des Kaminfegerbetriebs der Firma Sonderegger AG Zumikon 

Informationen und Vorschriften zum Thema "Kaminfeger"


Cheminée in Eigentums- oder Mietwohnung

Für Reinigung des eigenen Cheminées selbst verantwortlich
Wer eine Feuerungsanlage wie einen Kachelofen oder ein Cheminée besitzt und gebraucht, ist für die regelmässige Reinigung dieser Anlage verantwortlich.

Verfügt das Mietobjekt über ein Cheminée oder einen Schwedenofen, so gehen Unterhalt und Reinigung zu Lasten des Mieters. Am Ende der Mietzeit sind diese durch den Kaminfeger gründlich zu reinigen und zu russen. Eine Quittung ist bei der Übergabe bereitzuhalten.

Nur ein amtlich bewilligter Kaminfeger darf solche Reinigungs- und Kontrollarbeiten gewerbsmässig ausführen. Die Aufgabe des Kaminfegers beinhaltet neben der Reinigung auch die Kontrolle auf Brandschutzmängel des Kamins. Im Gebäudekontrollheft trägt er die durchgeführten Arbeiten mit Datum und Unterschrift ein.
Gerne reinigen wir auch Ihr Cheminée oder Ihren Cheminéeofen!


Gesetzliche Grundlagen

pdfGesetz über die Feuerpolizei und das Feuerwehrwesen
(vom 24. September 1978) "Fassung 1. Juli 2011"

pdfVerordnung über den vorbeugenden Brandschutz (VVB)
(vom 8. Dezember 2004) "Fassung 1. Januar 2015"

 

Weisungen und Merkblätter

pdfWeisung Reinigung von Feuerungsanlagen
(vom 1. Januar 2015)

pdfMerkblatt Kontrolle und Reinigung von Abagsanlagen
(Ausgabe 1.2013)

pdfMerkblatt Kontrolle und Reinigung von Gasfeuerungsanlagen
(vom 30. Juli 2009)

 

Die alkalische Heizkesselreinigung

Neuzeitliche Kesselpflege durch den Kaminfeger.
Was spricht für eine alkalische Reinigung?

Durch den Wandel in der Feuerungstechnik hat sich auch die Arbeit des Kaminfegers stark verändert. Vorallem bei neuzeitlichen Ölfeuerungen mit ihren verwinkelten Heizflächen führt die mechanische, herkömmliche Reinigung zu ungenügenden Ergebnissen. Mit der alkalischen Reinigung wendet Ihr Kaminfeger eine neuzeitliche Reinigungstechnik an, die den veränderten Anforderungen rundum gerecht wird.

Was ist eine alkalische Reinigung? Nach der mechanischen Reinigung weist der Wärmeerzeuger noch hartnäckige Verbrennungsrückstände auf. Durch das Einsprühen eines alkalischen Mittels (Lauge) werden die noch sauren und verkrusteten Rückstände gelöst. Durch diesen Prozess erreichen wir metallsaubere Heizflächen. Zugleich werden die Heizflächen neutralisiert.

Bild: Verschmutzter Heizkessel vor der Reinigung

heizflaeche bild1

Das Bild zeigt deutliche russ- und schwefelhaltige Rückstände auf.


Die Folge:
Brennstoffmehrverbrauch durch Isolationseffekt und höhere Umweltbelastung.

 

 

 

 

 



Bild: Heizkessel nach der mechanischen Reinigung

heizflaeche bild2Mechanische Reinigung
Der Russ und die Verbrennungsrückstände werden mechanisch entfernt.

Vorteil:
• Je nach Verschmutzungsgrad relativ geringer Zeitaufwand und
  dadurch eine kostengünstige Reinigung.

Nachteil:
• Die Heizfläche weist noch schwefelhaltige Verbrennungsrückstände
  auf; dadurch wird die Wirtschaftlichkeit reduziert und die Lebensdauer
  des Kessels eingeschränkt.
• Die Verkrustung nimmt weiterhin zu
• Die Abgasverluste steigen

 


Bild: Heizkessel nach der alkalischen Behandlung

heizflaeche bild3Die Vorteile der alkalische Behandlung:
• Schonende, metallsaubere Reinigung des Heizkessels
• Konserviert die Anlagenteile
• Optimale Wärmeübertragung
• Hemmen von Korrosion durch Neutralisieren der sauren Heizflächen
• Tieferer Energieverbrauch und geringerer Schadstoffausstoss
• Aktiver Beitrag an die Umwelt

Mit einer alkalischen Reinigung erreichen Sie:
• eine dem Stand der Heiztechnik entsprechende Heizkesselreinigung
• eine optimale Energienutzung
• eine lange Lebensdauer Ihrer Heizungsanlage
• eine geringere Staubemission



Bild: Heizkessel nach der Konservierung

heizflaeche bild4Konservierung des Wärmeerzeugers.
Nach der alkalischen Behandlung kann die Heizung mit einem umweltschonenden Konservierungsmittel behandelt werden. Diese Behandlung ist wichtig bei Heizungen (ohne Warmwasseraufbereitung), die im Sommer stillstehen.

Vorteil:

• Längere Lebensdauer des Wärmeerzeugers
• Schützt den Kessel während der Stillstandszeit
• Geringere Krustenbildung

 

 

 

Was geschieht mit den Rückständen?

Die trockenen Rückstände dürfen dem Hauskehricht zugeführt werden. Die flüssigen Rückstände werden in den Kaminfegerbetrieben von anerkannten Entsorgungsfirmen abgeholt und fachgerecht entsorgt oder der Kaminfeger entsorgt die Rückstände über eine eigene, geprüfte Entsorgungsanlage im Betrieb.


Unsere Empfehlung

Lassen Sie Ihre Heizungsanlage regelmässig alkalisch reinigen. Die geringen Mehrkosten lohnen sich in mehrfacher Hinsicht. Leisten auch Sie einen Beitrag für saubere Luft.


Haben sie noch Fragen?
Wir beraten Sie gerne (Telefon 044 391 30 88).

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